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Paschal

Wirtschaftlichkeit durch Softwarenutzung

Der Hersteller PASCHAL nutzt sein Produktidentifizierungssystem seit 2008 konsequent beim Einsatz des eigenen Mietparks.
Als einziger Hersteller in der Branche, so Frau Barbara R. Vetter, Geschäftsführerin und Eigentümer des Unternehmens, bietet das Steinacher Unternehmen dieses „Produktcontrolling“.

Das System wird bei den Produkten „Raster-Universalschalung“ und „Logo.3-Schalung“ verwandt, indem bei der Herstellung Transponderchips mit weltweit eindeutiger Identifizierung in die Schalelemente eingebaut werden.
So stehen die Informationen u.a. über das Herstellungsdatum, dem Eigentümer, den Einsatzdaten, den Reparaturmaßnahmen, wie auch dem Zeitwert der einzelnen Schalung zur Verfügung.

Fakten, die ihre Relevanz nicht nur im Zusammenhang wirtschaftlicher Nutzung, sondern, so Frau Vetter weiter, eine weitere betriebswirtschaftliche Komponente ermöglichen, nämlich eine exakte Abschreibung der Schalung,
Mit diesen Daten ist auch, bei begrenzten eigenen Kapitalmitteln, ein Liquiditätsvorteil möglich, da das Wirtschaftgut selbst zur Kapitalsicherung des Kreditgebers (Bank oder Leasinggesellschaft) eingesetzt werden kann.
Wie Frau Vetter weiter ausführte, ist aus der zeitnahen Erfahrung eine Absicherung durch das Wirtschaftsgut selbst, in Höhe von 2/3 der Anschaffungskosten durch die Kapitalgeber als akzeptiert anzusehen.
Diese Möglichkeit wirkt sich somit auch, je nach Art der Fremdkapitalzufuhr, auf bilanzielle Aspekte aus.

Im täglichen Arbeitsalltag reicht einscannen mit einem Handscanner um die Daten in ein betriebseigenes Onlineportal einzulesen, wodurch eine Datenauswertung über Intra- und Internet möglich ist.
Durch diese Möglichkeit der Lebenslaufanalyse des Produktes ist dem Unternehmen ein Produktnutzungskoeffizient möglich und damit auch eine wirtschaftliche Betrachtung der Investition.

Gleichwohl bleibt der Anbieter aus Steinach mit dieser digitalen Option nicht stehen, sondern bietet auch die entsprechende Software für die Warenwirtschaft, wobei das neue Schalungssoftwarepaket in eine neue Dimension vorstößt.

Die als „Paschal Plan light“ (PPL) bezeichnete Software ist seit Jahren als 32-bit Version verfügbar.

Das universell, nicht herstellerabhängige Programm wird nun, als 64-bit Version mit der Bezeichnung PPL 10.0 angeboten und betritt in ein erheblich erweitertes Leistungsfeld, so in Anwendungen, die bisher nur durch AutoCAD und anderen Profi-Systemen vorbehalten waren.
Die Einbindung der Cloudnutzung ist selbstverständlich.

Auf die Baustelle bezogen heißt dies, nach eingegebenen Grundriss des zu schalenden Objektes erstellt PPL 10.0 automatisch eine Materialliste.

Werden mehrere Takte veranschlagt, wird das vorhandene Schalungsmaterial einfach übernommen. Schalfläche, -gewicht, Betonvolumen und Schalzeiten werden ebenfalls automatisch berechnet.

Nun können alle Arbeitsschritte ohne großen Zeitaufwand umgesetzt werden: Für Wandschalungen, Rundschalungen, Deckenschalungen und Polygonschalungen.

Paschal

Das Resultat sind stets detaillierte Planunterlagen, einschließlich aller erforderlichen Listen für die Baustelle, das Lager oder die Abrechnung.

Zu erkennen ist die leichte Verknüpfung des vorhandenen Materials (eingescannt in das Verwaltungssystem) mit den Anwendungs-
erfordernissen.

Neuerungen, welche die 10er Version bietet sind z.B.

- Verwendung der Java-Technologie wodurch eine plattformunabhängige Nutzung möglich ist, also es ist nun unerheblich ob das Datensystem mit Windows, Linux, Unix oder OS X betrieben wird

- Bislang waren nur Planungen mit jeweils 1 Schalsystem möglich. Nun kann man verschiedene Schalsysteme parallel einsetzen und miteinander kombinieren: beispielsweise eine Rund- mit einer Wandschalung

- Aus der statischen Materialverwaltung wurde eine anpassungsfähige Anwendung, so kann auf Veränderungen des Warenbestandes vor Ort oder am Lager flexibel reagiert werden

- Die Ansichten können nun auch in 3D dargestellt werden – In die Grundrisse können nun auch Gefälle eingearbeitet werden, auch sogenannte Giebelwände sind nun möglich.

Die neue Software besteht aus zwei verschiedenen Modulen, die einzeln anwendbar sind.
Das erste ist die Schalungsplanungs-Software und Design genannt wird.

Das zweite Modul ist Warehouse. Dieses verwaltet das Material kompletter Bauhöfe (Schalung, Baugeräte, Baumaschinen, Zubehör etc.), angefangen vom Schalungspark eines kleineren Bauunternehmers über Stadtverwaltungen bis zu größeren mittelständischen Firmen.
Ferner kann die komplette Materialverwaltung einer Baustelle über diese Software abgewickelt werden: Anlieferung, Retoure, Bestandscontrolling usw.

September 2011