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Paschal

Paneel-Deckenschalung mit Stahlrahmen

Auf der Bauma wird PASCHAL u.a. eine Neuentwicklung vorstellen – eine Paneel-Deckenschalung für Einsätze auf Baustellen ohne Kranverfügbarkeit und dort, wo Aluminium nicht eingesetzt werden soll.

Europaweit werden Paneel-Deckenschalungen überwiegend aus Aluminium eingesetzt, behaftet mit dem Vorteil, dass es leichter als Stahl ist.
Die Kehrseite ist jedoch, dass es, wenn es einmal beschädigt ist, aufgrund seiner Material- eigenschaften kaum mehr repariert werden kann und dass der gesamte Elementrahmen komplett ersetzt werden muss.
Die nun entwickelten Paneeldeckenschalungen haben gegenüber den bekannten Schalungen den Vorteil, dass die Elemente geschützt und länger haltbar sind. Da die Paneele untereinander befestigt sind, sind sie auch deutlich sicherer.
Der Rahmen besteht aus profiliertem Stahl und ist mit einer Bauhöhe von nur 7,5 cm baustellen- und transportfreundlich niedrig. Die Schalhaut besteht aus einer 9-schichtigen, 12 mm starken Birken- sperrholzplatte. Keines der Elemente wiegt mehr als 20 Kilogramm.
Somit sind auch Baustellen ausrüstbar, auf denen kein Kran zur Verfügung steht. Schäden am Rahmen verkraftet dieses als E-DECK bezeichnete Produkt besser als vergleichbare Aluminiumrahmen, und der Rahmen kann sogar repariert werden.
Selbstverständlich sind die Deckenschalelemente mit der Universalschalung des Hauses kompatibel.
Angeboten werden drei Anwendungsmöglichkeiten:

- Die Deckenschalelemente werden direkt unterstützt. Je nach Größe der Paneele sind die Abstände der Stützen damit vorgegeben

- Die Deckenschalelemente werden auf die Träger aufgelegt. Sie sind damit in einer Richtung frei verschiebbar

- Die Deckenschalelemente werden in Träger eingelegt bzw.seitlich eingehängt (z.B. mit Fallkopf).

Hiermit ist ein Frühausschalen bereits am ersten Tag möglich, je nach Deckenstärke und Betoneigenschaften. Hier, wie auch bei Punkt 2, sind die Träger unter den Paneelen verborgen und daher nach dem Einsatz leicht zu reinigen.

Auf einigen Testbaustellen sind Prototypen des in Deutschland gefertigten Produktes bereits erfolgreich eingesetzt worden.

Januar 2010